Hintergrund zu Göttin Brighde

Brighde of fire © Sigrid Ernst

Brighde hat viele Schreibweisen wie z.B. Brighid, Brigid, Bride. Sie wird oft als dreifache Göttin dargestellt: Das Kind / die junge Frau (der zunehmende Mond), die Mutter (der Vollmond) und die Weise (der abnehmende Mond).

Brigid ist in der nordischen Mythologie fast nur mit dem Frühling assoziiert. Aber sie ist so viel mehr! Sie ist der weibliche Aspekt der lebendigen Welt. Um nur einige Beispiele zu nennen: Fürsorge, Bewahrung der Schöpfung, Vorgabe von Rhythmus, Fruchtbarkeit, leben im Einklang mit der Natur – mit den Flüssen, Bergen, Wind, Sonne, Mond, Tieren, Pflanzen – so wie es in vorchristlichen Traditionen gelebt wurde.

Sie ist auch die friedvolle Kriegerin, die uns den Mut verleiht, uns für das einzusetzen, was uns am Herzen liegt. Sie weiß sich zu verteidigen und für die Freiheit zu kämpfen. Sie setzt ihr Schwert weise und lichtvoll ein. In der vorchristlichen Zeit waren die keltischen Frauen nicht nur als Mütter, Ehefrauen oder Töchter geachtet, sondern auch als Priesterinnen, Kriegerinnen und Handwerkerinnen.

Übersicht wofür die Göttin Brighid noch steht:

Sie ist die Göttin …

… der Heilkraft
… der heilenden Quellen
… der Kräuterkunde
… der Fruchtbarkeit
… der Hebammen
… des Heimes / Herdes, der Gastfreundlichkeit und Großzügigkeit
… der Dichtung / Poeten
… der Schmiedekunst, Alchemie, Transformation
… der Kunstfertigkeit, handwerklichen Begabung
… der Tierhaltung