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Augendiagnose

Bereits im Altertum war eine Art Augendiagnose/Iridologie bekannt. Man findet, so sagt man, hierüber Hinweise bei Hippokrates, in der Chinesischen Medizin oder auch in Ägypten. Krankheiten sollten durch z.B. farbige Veränderungen im Auge erkannt werden können. In unserem Kulturkreis wurde im Jahre 1670 von Philippus Meyen die Iris in Organeinteilungen nach Körperregionen als Iriskarte festgehalten.

 Als Vater der Irisdiagnose wird aber der Ungar Dr. Ignaz v. Péczely (1829-1911) bezeichnet. Laut Überlieferung hatte sich eine Eule mit ihren Krallen verfangen und als ihr Füßchen brach, breitete sich ein schwarzer Strich durch das Auge der Eule aus. Péczely pflegte die Eule gesund, aber es blieb ein Defektzeichen im Auge der Eule bestehen. Sehr viel später forschte er in den Augen von Kranken nach ähnlichen Zeichen. 1886 erschien eine Art Topographie der Iris, die als Iriskarte verstanden wurde. Natürlich hat sich die Augendiagnose weiterentwickelt und es fließen viele neuere Erkenntnisse mit ein.

Untersucht werden bei der Augendiagnose die Pupille, die Regenbogenhaut und die Bindehaut. Laut Lehrbücher können genetische und erworbene Belastungen oder Schwachstellen im Organismus gesehen werden. Aber es ist immer zu bedenken, dass es sich nur um eine Hinweisdiagnostik handelt.

Meine Ausbildung erfolgte in der Ausbildung zur Heilpraktikerin und zusätzlich über das Institut für Augendiagnose (frühere Bezeichnung: Uslaer Kreis)